Caveink tritt die Nachfolge von SpeleoExt an

Inkscape mit der Erweiterung SpeleoExt dümpelte in letzter Zeit etwas vor sich hin.
Nun hat die Inkscape-Erweiterung Caveink das Erbe angetreten und ist als Beta-Version verfügbar.

Hier das Projekt mit einigen Anleitungen zum Zeichnen eines Höhlenplans:
http://jaskinie.jaszczur.org/caveink-beta3/

Open-source: https://github.com/mteg/caveink

Einbauten Edelweiß

Der zweite Einbau im Edelweiß ist nun fertiggestellt. Am letzten Einbau vor der Abzweigung in die Spaltenhalle fehlt noch die letzte Seilklampe; die bestellten neuen Klampen kamen leider nicht mehr rechtzeitig an. Es ist im Sommer noch eine Begehung mit Personal von der Dachstein AG mit Abnahme geplant.

Vermessungs-App SexyTopo

Kurze Video-Präsentation von SexyTopo.

Fazit:

Sehr intuitiv zu bedienen und gut geneignet für kleine Höhlen, da immer nur mit einer Vermessung gearbeitet werden kann. Zusätzliche Daten wie z.B. Vermessungsteam und Missweisung können nicht gespeichert werden und müssen in der Nachbearbeitung berücksichtigt werden.

Langes Forschungswochenende – Projekt „Schneebläser“

Nachdem am Samstag wegen äußerst mieser Sicht die Forschungstour ausfallen musste, konnten wir am Sonntag mit einer der ersten Gondeln zur Angeralm starten. Bei leichtem Graupel erreichten wir unser Projekt „Schneebläser“ und begannen kurz darauf am Endpunkt der zweiten Vermessungstour die weitere Vermessung am Schachteinstieg fortzusetzen. Über mehrere Umsteigen konnte der große mit Geröll gefüllte Schachtgrund in rund 60 Meter Tiefe erreicht werden. Hier wurden größere Bohnerz-Klumpen gefunden.
Eine Voraberkundung ergab, dass es in einem Canyon (mit kleinen Tropfsteinen) weiter gehen könnte.

Bohnerz-Klumpen

Bohnerz-Klumpen

Mario kurz vor einer Umsteige im 60m-Schacht

Mario kurz vor einer Umsteige im 60m-Schacht

Tropfstein im Canyon

Tropfstein im Canyon

Inside The Volcano

Im Vulkanschlot des Þríhnúkagígur

Sommerloch in unserem Forschungsgebiet – deswegen mal wieder was aus dem Urlaub. Genauer gesagt aus Island, d.h. natürlich Lavaröhren. Die einzige Ausnahme dort -und angeblich sogar weltweit- ist ein Vulkanschlot. Der Vulkanschlot Þríhnúkagígur ist touristisch erschlossen und man gelangt über eine 120 Meter tiefe Liftfahrt hinein. Überraschenderweise gar nicht so schwarz wie man sich es vorstellt:

Þríhnúkagígur auf Wikipedia

noch ein paar Links:

Video Natioal Geographic
Inside the volcano – Tour

Neue Orthophotos vom Dachsteingebiet

Im Juli und August 2015 wurde unser Krippenstein-Gebiet überflogen. Also genauer gesagt, wurde 2015 vom oberösterreichischen Dachsteingebiet bishin zum Südrand des Attersee aktualisiert.
Hier findet ihr die Beschreibung dazu: Orthofotos auf DORIS
Dort  gibt es auch eine Anleitung wie historische Orthophotos angeschaut werden können.
Allerdings sind die Layer „historische Orthophotos“ und „Quality Orthophotos“ etwas langsam.

Die Auslösung beträgt weiterhin 20 cm.  Die Sonne steht dieses mal ungefähr im Südosten. Der Kontrast zwischen hellen Felsflächen und dunkelen Löcher ist nicht so stark und man kann einen Tick mehr erkennen. Groß ist der Unterschied zu der Vorgängerversion aber nicht.
Dafür sind bei den Aufnahmen mehrere Senken etc. noch mit Schnee verfüllt.

Direktlink auf die Online-Karte

 

 

Kurz-Rezension: AudioCD „Glück tief – Höhlenforscher erzählen“

Das Ganze wird in einer Pappklappbox mit zwei Audio-CDs und Booklet geliefert. Von der Aufmachung her schön gemacht.

Hörbuch Glück tief - Höhlenforscher erzählen

Inhalt

Das Booklet mit seinen 44 Seiten besteht aber hauptsächlich aus Fotos. Hier noch der genaue Inhalt der beiden Audio-CDs:

Hörbuch Glück tief - Höhlenforscher erzählen

Audio CD1

Hörbuch Glück tief - Höhlenforscher erzählen

Audio CD2

Hier findet ihr die Inhaltsbeschreibung und die Möglichkeit ggf. zu bestellen.

In der ersten CD wird ohne Vorwarnung gleich drauflos erzählt. Bis auf wenige Fachbegriffe auch sehr gut für den Laien verständlich.

Auf der zweiten CD ist das Kapitel „Klimatologie“ nicht besonders gelungen.

Frühlingsimpressionen vom Krippenstein

Tja, die Oberflächenforschungssaison dürfte sich noch ein bisserl verschieben:
Immer wieder Neuschnee und kalt. Oben teils knietiefer frischer Schnee….mehr als im Januar.