Vermessung

Während bis vor wenigen Jahren die Höhlenvermessung noch ganz klassisch („analog“) mittels Maßband, Kompass und Neigungsmesser stattfand, hat die moderne Technik zum Glück zu einer starken Erleichterung und höheren Genauigkeit geführt. Wer einmal mit dem von Beat Heeb (Schweiz) entwickelten DistoX gearbeitet hat, möchte nie wieder Stift und Papier in die Hand nehmen.

Ein herkömmliches Laser-Distanzmeßgerät wird um elektronischen Kompass und Neigungsmesser erweitert und liefert so auf Knopfdruck die erfassten Meßdaten per Bluetooth direkt an einen PDA mit entsprechendener Software.

PocketTopo Screenshot Messdaten

PocketTopo Screenshot Messdaten

PocketTopo Screenshot Skizze

PocketTopo Screenshot Skizze

 

 

Die Weiterverarbeitung der Daten zu einem Plan erfolgt zu Hause am Computer. Wir setzen hierbei auf die Software Therion von den Slowaken Stacho Mudrák und Martin Budaj. Hierzu werden die rohen Meßdaten und Skizzen vom PDA in den Computer übertragen und ein rein vektorbasierter Plan erzeugt.

Letztendlich werden die Meßdaten und Pläne im offiziellen Kataster erfasst und archiviert. In Österreich ist das „Spelix“ – eine zentrale Datenbank, mit der sich alle beteiligten Höhlenforscher schnell und unkompliziert austauschen können.