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Höhlenforschung zum Anfassen (II)

Wie angekündigt fand Anfang August unsere Höhlenforschungs-Aktion ihm Rahmen des Internationalen Jahres der Höhlen und des Karstes (IYCK) statt. Den gesamten Samstag und Sonntag konnten wir den Besuchern der Schönbergalm bei herrlichem Wetter das Höhlenforschen an drei speziellen Stationen etwas näher bringen.

Bei der Station „Knotenkunde“ konnten die Interessenten mit einem Stück Seil unter Anleitung verschiedene Knotentechniken lernen. Für einen nachhaltigen Lernerfolg durfte das Seilstück und eine Anleitung sogar mit nach Hause genommen werden.

Die Aktion „Höhlentauchen“ in der Mutmam-Höhle hat auch überraschend vielen Erwachsenen riesigen Spaß bereitet. Sich nur auf den Tastsinn verlassen zu müssen und dabei eine unebene Wegstrecke an einem dünnen Faden mit verbundenen Augen zu meistern war für viele eine große Herausforderung und ein prägendes Erlebnis gleichermaßen.

Ein weiteres Highlight für viele Besucher war echte Höhlenforscher in Aktion zu sehen. An einem großen Felsblock direkt am Weg zur Eishöhle wurde die SRT-Technik erklärt und live vorgeführt.

Alles in einem war das ein gelungenes Wochenende, die intensiven Fragen und die Begeisterung in den Augen vieler Besucher sprachen für sich. 🙂

Höhlenforschung zum Anfassen

Am Wochenende des 07. und 08. August 2021 gibt es auf der Schönbergalm „Höhlenforschung zum Anfassen“. Im Rahmen des Internationalen Jahres der Höhlen und des Karstes (IYCK – International Year of Caves and Karst) erhalten Besucher an verschiedenen Stationen Einblicke in die Höhlenforschung.

Von technischen Themen (Seiltechnik und Sicherung) über praktische Knotenübungen bis hin zu spielerischen Erfahrungen als „Höhlentaucher“ richtet sich das Angebot an alle Altersgruppen.

Präsentiert werden die einzelnen Stationen aus erster Hand – von Höhlenforschern, welche die Höhlen am Dachstein derzeit auch aktiv erforschen.

Es ist keine Anmeldung erforderlich und es fallen keine zusätzlichen Kosten an.

SRT-Training und Rettungsübung in der Fränkischen Schweiz

Am Wochenende fand unsere jährliche SRT- und Kameradenrettungsübung statt. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf der Rettung. Es wurde die „neuere“ Wipp-Methode zur Kameradenrettung getestet. Hat man die Bewegung erstmal raus, ist sie schneller und einfacher als die bisherigen Methoden. Allerdings traten bei einem größeren Gewichtsunterschied schnell Probleme bei dieser Methode auf. Anschließend folgten noch ein paar Zugtechniken für die Schachtrettung. Bei guten fränkischen Essen verbrachten wir den Abend und nächtigten bei der Bergwacht Fürth in Untertrubach.

Nach einem ausgiebigen Frühstück unternahmen wir eine Tour in die Esperhöhle zum höchsten Abseilpunkt und ließen das Wochenende in einem Biergarten ausklingen.

Höhlenrettungsübung – Dachstein-Südwandhöhle

Beitrag von Michael Streiner, Mitglied beim FUND e.V. und Mitglied bei der Höhlenrettung Steiermark (Einsatzstelle Graz). 

Unter der gemeinsamen Leitung der Höhlenrettung Steiermark und Oberösterreich fand von 15.-17.September in der Dachstein-Südwandhöhle eine technisch aufwändige Einsatzübung statt. Dabei gab es zwei verunfallte Personen aus den Bereichen Ramsauer Dom und Schladminger Schacht über mehrere vertikale Strecken und horizontalen Engstellen zu bergen. Weiters wurde Cave-Link zur Kommunikationsunterstützung verwendet. Bei der Aufgabenverteilung wurde den jüngeren Rettern (unterstützt durch erfahrene Beobachter) der Vortritt überlassen, damit diese wertvolle Erfahrung für den Ernstfall sammeln können.

Bei dieser Übung durfte ich (mit der Unterstützung von C. Tenreiter) die Gruppenleitung eines Vorstoß- und Bergetrupps übernehmen.
Es war eine spannende und auch gleichzeitig sehr schwere Aufgabe. Verschiedenste Erwartungen, komplett andere Situation in der Höhle als man es erwartet hat…

Hiermit möchte ich mich allerdings noch einmal bei der Höhlenrettung Steiermark und Oberösterreich bedanken für diese tolle Übung und das Vertrauen das in mich gesetzt wurde.

(Fotos: T. Rothleitner, C. Tenreiter, R. Wurzinger)
Zeitungsausschnitt über die Übung aus der Zeitung „Ischler Woche“.

Einbauten Edelweiß

Der zweite Einbau im Edelweiß ist nun fertiggestellt. Am letzten Einbau vor der Abzweigung in die Spaltenhalle fehlt noch die letzte Seilklampe; die bestellten neuen Klampen kamen leider nicht mehr rechtzeitig an. Es ist im Sommer noch eine Begehung mit Personal von der Dachstein AG mit Abnahme geplant.

Inside The Volcano

Im Vulkanschlot des Þríhnúkagígur

Sommerloch in unserem Forschungsgebiet – deswegen mal wieder was aus dem Urlaub. Genauer gesagt aus Island, d.h. natürlich Lavaröhren. Die einzige Ausnahme dort -und angeblich sogar weltweit- ist ein Vulkanschlot. Der Vulkanschlot Þríhnúkagígur ist touristisch erschlossen und man gelangt über eine 120 Meter tiefe Liftfahrt hinein. Überraschenderweise gar nicht so schwarz wie man sich es vorstellt:

Þríhnúkagígur auf Wikipedia

Dieses Video ansehen auf YouTube.

noch ein paar Links:

Video Natioal Geographic
Inside the volcano – Tour

Neue Orthophotos vom Dachsteingebiet

Im Juli und August 2015 wurde unser Krippenstein-Gebiet überflogen. Also genauer gesagt, wurde 2015 vom oberösterreichischen Dachsteingebiet bishin zum Südrand des Attersee aktualisiert.
Hier findet ihr die Beschreibung dazu: Orthofotos auf DORIS
Dort  gibt es auch eine Anleitung wie historische Orthophotos angeschaut werden können.
Allerdings sind die Layer „historische Orthophotos“ und „Quality Orthophotos“ etwas langsam.

Die Auslösung beträgt weiterhin 20 cm.  Die Sonne steht dieses mal ungefähr im Südosten. Der Kontrast zwischen hellen Felsflächen und dunkelen Löcher ist nicht so stark und man kann einen Tick mehr erkennen. Groß ist der Unterschied zu der Vorgängerversion aber nicht.
Dafür sind bei den Aufnahmen mehrere Senken etc. noch mit Schnee verfüllt.

Direktlink auf die Online-Karte