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Projekt „Schneebläser“

Im Zuge der Herbst-Forschungswoche konnten wir uns endlich wieder unserem Projekt „Schneebläser“ widmen!  Am frühen Morgen des 30.09. sind Jörg und Mario mit  Bohrmaschine & Co, gespannt auf den weiteren Verlauf, eingestiegen.  Am Ende des bereits bekannten sogenannten „Dalmatiner Canyon“ konnten wir mehrere Schachtabstiege einbauen und so weitere ca. 100 Meter Ganglänge erforschen. Nachdem die Zeit beim Höhlenforschen wie im Flug vergeht mussten wir, um einem 2h Abstieg über unwegsames Gelände zu entgehen, den Aufstieg der 350Hm zur Bergstation der Krippensteinbahn in nur 25 Minuten überwinden.

Vom Forschungsfieber gepackt sind wir am 02.10. mit neuem Material und Elan ein weiteres Mal abgestiegen. Über drei weitere Schachtabstiege mit insgesamt ca. 20m erreichten wir einen ca. 80m langen Canyon. Am Ende des Canyons gelangt man durch ein kleines Deckenfenster in ca. 30m Höhe am Rand eines Wasserfalls zurück auf das Vorfluter-Niveau. Angekommen in einer beeindruckenden Halle gelangt man deren Ende, dem Wasserlauf folgend gelangten wir in einen weiteren Canyon der nach ca. 20m an einem weiteren Schachtabstieg mündet und somit auch das aktuelle Forschungsende darstellt. Ein besonderer Reiz geht von den teils bizzaren und außergewöhnlichen Sinterbildungen in dieser Höhle aus.
Während das Einbau-Team weiter in die Tiefe vordrang, konnte das Vermessungsteam Klaus und Dirk die komplette Ebene am bisher erkundeten Schachtgrund vermessen. Zeitmangel und schlussendlich ein abgebrochener PDA-Stift verhinderten die Vermessung der neuen Abseilstellen.
Glücklicherweise fiel unser letzter Herbst Forschungstag auf den „Lichtbratlmontag „  so dass wir einen gelungenen Abschlussabend bei Moni auf der Lodge am Krippenstein genießen konnten.

Langes Forschungswochenende – Projekt „Schneebläser“

Nachdem am Samstag wegen äußerst mieser Sicht die Forschungstour ausfallen musste, konnten wir am Sonntag mit einer der ersten Gondeln zur Angeralm starten. Bei leichtem Graupel erreichten wir unser Projekt „Schneebläser“ und begannen kurz darauf am Endpunkt der zweiten Vermessungstour die weitere Vermessung am Schachteinstieg fortzusetzen. Über mehrere Umsteigen konnte der große mit Geröll gefüllte Schachtgrund in rund 60 Meter Tiefe erreicht werden. Hier wurden größere Bohnerz-Klumpen gefunden.
Eine Voraberkundung ergab, dass es in einem Canyon (mit kleinen Tropfsteinen) weiter gehen könnte.

Bohnerz-Klumpen

Bohnerz-Klumpen

Mario kurz vor einer Umsteige im 60m-Schacht

Mario kurz vor einer Umsteige im 60m-Schacht

Tropfstein im Canyon

Tropfstein im Canyon