Archiv der Kategorie: Forschung

Sommerforschungswoche – Teil II

Die zweite Sommerforschungswoche. Doppelt hält besser 😉

Nahtlos ging die FUND-Woche in die zweite Sommerforschungswoche über. Bestes Sonnenschein-Sommerwetter ließ uns die täglichen Aufstiege bis zur Däumelkogelalm nahezu mühelos meistern um die bereits in der ersten Sommerforschungswoche gefundenen Objekte zu befahren und zu vermessen. Auch die Hütte hatte unsere Aufmerksamkeit verdient und wir haben ihr Make-Up etwas aufgefrischt.

(Forschungsbericht leider derzeit nicht verfügbar)

Sommerforschungswoche – Teil I

Die erste Sommerforschungswoche ist nun leider schon wieder vorbei. Wir waren 7 Tage lang sehr produktiv sowohl in der Dachstein Mammuthöhle, als auch auf der Karstoberfläche, unterwegs. Dabei konnten wir einige neue und vielversprechende Objekte finden und anfangen diese zu Bearbeiten.

(Forschungsbericht leider derzeit nicht verfügbar)

Dritte Vermessungstour in die Jubiläumshöhle

08.07.-10.07.2011

Am Freitag stiegen wir zur Hütte auf und erreichen diese kurz vor Mitternacht. Am nächsten Morgen ging es um 9 Uhr über die Schönbergalmen zur Jubiläumshöhle. Über die flache Eingangshalle (Bild 12) gelangt man über einen kleinen Versturzraum (Bild 10+11) in einen spaltigen Canyonraum (Bild 7). Am Ende geht dieser in einen typischen Schlüsselloch-Profilgang über (Bild 5+6). Dieser mündet oben am Blondi-Schacht. Dieser vadose 18m-Schacht wurde vermessen und über eine Außenvermessung an den Haupteingang angeschlossen. Von Schachtgrund konnte trotz der Eisbildung eine kleine Stufe erklettert werden. An diese schließt ein zum Schacht parallelführender Schot an. Anschließend wurde noch in der oberen Etage der linke Abzweig (zirka südöstliche Richtung) vermessen. Die GGL liegt nun über 200m und dürfte an die 250m erreichen – die Daten werden noch ausgewertet.

1547-249 Jubiläumshöhle

Geschichte der Erforschungé

Im Sommer 2010 wurden zwei von uns entdeckte Höhleneingänge westlich des Hirschbergs erkundet. Der große Eingangsschacht erwies sich als stark steinschlaggefährdet – die Befahrung mußte abgebrochen werden. Allerdings konnte mittels Rauchversuch eine Verbindung zum zweiten Eingang – einer flachen Spalte – nachgewiesen werden. Nach einer flachen kleinen Halle gelangt man in einen kleinen Versturzraum. Hier konnte im Geröll ein Durchgang zu einem vom Canyon geprägten Gang freigeräumt werden. Der anschließende Gang mit Schlüssellochprofil endete am großen Schacht. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wurde die Entdeckung Jubiläumshöhle getauft. Bei der ersten Vermessungstour konnten fast alle bisher befahrenen Teile vermessen werden. Unter den nassen Bedingungen erwies sich unser neuer DistoX mit dem wasserdichten PDA als besonders komfortabel. Ein noch nicht befahrener Schluf wurde bei der zweiten Vermessungstour vermessen. Auch hier leistete die DistoX-PDA-Kombination gute Dienste, da die Vermessung komplett im Liegen stattfand. Der flache Schluf mündet in einem Raum, der mit mehreren kleinen Gängen und eine überlagernde Ebene bildet. Es wurden 170m GGL vermessen.

Pilzcanyon

Das erste Drittel des Pilzcanyons wurde neuvermessen mit unserem DistoX / Nomad-Gespann. Nun lichtet sich langsam der Nebel in diesem verschlungenen Canyonsystem. Die bestehenden Pläne waren leider sehr ungenau und nur im Maßstab 1:200 verfügbar. Seitenansichten fehlten größtenteils auch. Lediglich der Eingangsbereich wurde vor ein paar Jahren neuvermessen. Da  wir aber nicht wieder ein Stückwerk anfangen wollten, haben wir erneut auch diesen Bereich mit abgearbeitet.

Im Pilzcanyon beim Planzeichnen mit Toporobot auf dem NomadPC Das Dreamteam: Nomad RoughpocketPC mit DistoX

Lämmermayerhöhle 1547/3

Blick durch's große Portal auf Obertraun

Blick durch’s große Portal auf Obertraun

Nach Silvester führten wir eine Erkundung und Neuvermessung der Lämmermayerhöhle – auch Gießbachhöhle oder Gamsloch genannt – durch. Leider ließ uns die Bluetooth-Verbindung unserer neuen papierlosen Messung (Disto-X und PocketTopo) im Stich, so dass die Meßergebnisse eher… naja… „experimenteller“ Natur waren. Auch eine erhoffte Fortsetzung fand sich bislang nicht.

Um so größer war der Spaß beim Abstieg im recht verschmierten Schlaz über die Skipiste (und die Blicke der Skifahrer).

Pilzlabyrinth

Im Pilzlabyrinth konnte ein erfolgversprechender Schlot bis auf 15 Meter Höhe geschlossert werden. Dort geht er in ein horizontales System über das aber leider am Anfang eine unpassierbare Engstelle aufweist. Dahinter geht es geräumig weiter. Leider konnten wir die kurze Engstelle trotz Erweiterungsarbeiten noch nicht überwinden.

15m Schlot im Pilzlabyrinth Engstelle am Ende des Schlotes

Oberflächenforschung Jubiläumshöhle

PocketTopo-SkizzeIm Sommer wurden zwei von uns entdeckte Höhleneingänge westlich des Hirschbergs erkundet. Der große Eingangsschacht erwies sich als stark steinschlaggefährdet – die Befahrung mußte abgebrochen werden. Allerdings konnte mittels Rauchversuch eine Verbindung zum zweiten Eingang – einer flachen Spalte – nachgewiesen werden. Nach einer flachen kleinen Halle gelangt man in einen kleinen Versturzraum. Hier konnte im Geröll ein Durchgang zu einem vom Canyon geprägten Gang freigeräumt werden. Der anschließende Gang mit Schlüssellochprofil endete am großen Schacht. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wurde die Entdeckung Jubiläumshöhle getauft. Bei der ersten Vermessungstour konnten fast alle bisher befahrenen Teile vermessen werden. Unter den nassen Bedingungen erwies sich unser neuer DistoX mit dem wasserdichten PDA als besonders komfortabel. Ein noch nicht befahrener Schluf wurde bei der zweiten Vermessungstour vermessen. Auch hier leistete die DistoX-PDA-Kombination gute Dienste, da die Vermessung komplett im Liegen stattfand. Der flache Schluf mündet in einem Raum, der mit mehreren kleinen Gängen und eine überlagernde Ebene bildet. Es wurden 170m GGL vermessen.