Auch dieses Jahr feierten wir den Jahreswechsel ganz traditionell am Krippenstein. Die Betten auf der Hütte waren restlos belegt, wir führten mehrere Touren in die Mammuthöhle durch (teils gemeinsam mit unseren „Wiener Nachbarn“) und genossen auch sonst einige sonnige – wenngleich recht Schnee-arme – Tage.
Das (vermeintliche) Neuland oberhalb des Schlotes in der Steilen Rinne stellte sich leider als (mehr oder weniger) bekannt heraus. Schon im Oktober fand Dirk anhand der alten Pläne heraus, dass es sich hier möglicherweise um einen Teil des Brickerlversturzes (im Norden der Lehmhalle) handeln könnte. Bei der nun durchgeführten Vermessung (Carsten, Dirk & Klaus) bestätigte sich die Vermutung – aber immerhin ist die Verbindung nun auch vermessen. Das obere Ende des Schlotes hat ein offenes/unbekanntes Loch (über dessen Namen wird noch diskutiert), in einem Seitengang fand sich eine Fledermaus, und in der Halle beim Brickerlversturz konnten wir hinter bzw. in einem gruseligen Versturz auch noch ein paar Meter machen und Fragezeichen abschließen.






Eric und Martin haben zudem ein Fragezeichen im Bereich des Wasserschacht I angepeilt und hierfür die ersten Seile in einen Canyon eingebaut (Fortsetzung folgt). Zudem entdeckten die beiden eine verblüffende Abkürzung vom Dom der Vereinigung in den Feenpalast – durch den drastischen Eisrückgang lässt sich dieser Bereich nun ohne Umweg, Leiter oder SRT über nur knapp drei Meter Schluf (auf dem Eisrest) erreichen.



Bei einer Übungstour mit dem Nachwuchs in den Alten Teil schauten sich Carsten und Klaus auch nochmal den Brickerlversturz von oben (Lehmhalle) an, während sich die Kids sportlich austobten. Ernster (und wissenschaftlicher) wurde es aber, als die Kleinen ausgerechnet die alten Theodolit-Messpunkte (für einen Anschluss-Messzug) entdeckten, welche die Älteren nach einstündiger Suche aufgegeben hatten. :-O Zudem untersuchten Ivonne, Jenny und Carsten den Unterschied von Lehmrampen im Sommer und im Winter. 🙂






Neben Höhlentouren wurde auch viel gewandert (Wiesberghaus, Heilbronner Rundweg, Koppentalwanderweg) und natürlich gefeiert. Marios Schweinebraten war genauso legendär wie das Cocktailangebot der Emmahütte.
Alles in einem wieder ein gelungener Jahreswechsel!

