Bautagebuch

 

Als wir unsere Hütte Ende 2003 übernommen hatten, schien die vor uns liegende Aufgabe, dieser "Bruchbude" den morbiden Charme auszutreiben, schier unmöglich!!
Was bereits alles gemacht wurde und was noch so alles ansteht das könnt ihr hier nachlesen:

 

2011

 

Vorbau

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Unser hölzener Vorbau bedurfte dringend eines neuen Anstrichs. Daher wurde unser Brennholz zuerst einmal künstlerisch auf eine Seite des Vorbaus geschlichtet und dann der (beinahe) gesamte Vorbau mit Lasur behandelt. Lediglich dort, wo nun das Holz geschlichtet ist, müssen wir noch einmal ran. Außerdem konnte gleich noch die Fassade in diesem Bereich neu gestrichen werden.

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Fenster im Erdgeschoß

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Die drei nach Süden gewandten Fenster im Erdgeschoss wurden abgeschliffen und neu lackiert. Außerdem werden die Wetterbretter, die schon komplett zerstört waren, durch neue, stabilere ersetzt werden. Auch neue Fensterlädem wird es geben um diese Fenster dann in Zukunft wieder besser zu schützen.

 

Sockel des Vorbaus & Bank & Elektrik

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Am Vorbau fehlten an 2 Ständern stabile Sockel. Bisher standen diese beiden einfach auf Keilen. Wie das eben so ist mit Provisorien... viel zu lange. Nun haben wir an den beiden auch Betonsockel gegossen. Zwar zum Bedauern von Tina kein Ultrahochfester Beton aber fest genug für unseren Vorbau.

Jetzt wo der Vorbau neu gemacht war, fiel natürlich umsomehr auf, dass die Sitzbank davor auch schon stark vom Zahn der Zeit angenagt wurde. Schnell haben wir die Bank dann auch noch abgeschliffen und lasiert. Leider ist das mit der Lasur nicht so optimal. Dort werden wir wohl noch mal mit Lack drüber gehen müssen.

Schon seit längerem war das Licht im Vorbau defekt. Nun ist dort eine neue Lampe mit Bewegunsmelder und Tag/Nacht Sensor. So werden wir nun im Winter mit Licht empfangen, wenn wir Nachts von unseren Höhlentouren zurückkehren.

 

Da wir nun schon einmal am Sicherungskasten waren, haben wir auch ein paar Steckdosen und Lichtschalter gewechselt, die nicht mehr 100% in Ordnung waren.

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Holztreppe Erdgeschoss-Keller

Last but not least aber leider vorerst ohne Bild: Die Kellertreppe wurde fachmännisch geschliffen und eingeölt.

 

 

2008 - 2010

Nachdem die Hütte in den letzten Jahren soweit vollständig in "Schuss" gebracht worden ist, konnte der Verein sich wieder anderen Sachen annehmen. Zum Beispiel wurden in diesen Jahren die Einbauten und viele Versicherungen auf den Führungswegen erneuert und ausgetauscht.  In der  Hütte selber gab es nur kleine Reperaturen und Erneuerungen. Schliesslich geht doch das ein oder andere im rauen Hüttenleben zu Bruch ;)

 

2007

 

Unsere Arbeiten 2007 standen ganz unter dem Motto "darf`s a bissl mehr sein" Die Modernisierung der Schönbergalm, die nicht nur den Seilbahnbetrieb betraf, sondern das ganze Plateau in einem völlig neuen Bild erscheinen lässt, brachte auch für den Fund einiges an Arbeit mit sich, aber der Reihe nach:

 

Höhlensanierung

Die Modernisierung der Mammuthöhle wurde nicht nur auf dem offiziellen Führungsweg vollzogen, sonder wirkte sich über den Pionierweg bis zum Westeingang aus. Das Jahrzehnte alte Gitter des Westausgangs musste einem neueren und funktionsfähigem Gitter weichen, wobei wir die Abbrucharbeiten und Teile der Maurerarbeiten übernahmen. Des weiteren wurde die alte Holztreppe am Canyon entfernt und eine neue moderne Alubrücke einbetoniert. Um höchstmögliche Sicherheit und doch etwas Abenteuerfeeling zu gewährleisten wurde kurz vor der Querung über den Canyon ein 15m langes Stück in Form eines Klettersteiges versichert, so dass es selbst in diesen gut ausgebauten Bereichen bei Abenteuerführungen der Nervenkitzel nicht zu kurz kommt. Ein weiteres Highlight stellt die Sanierung zum alten Osteingang dar, hier wurde für mehrere Treppenelemente Erde abgetragen, Fundamente und Sockel betoniert, anschliessend die Elemente eingepasst und die Geländer montiert. Um auch den Osteingang auf den neusten Stand zu bringen, wurde hier eine neue Türe eingebaut.



 

 

Hüttensanierung

 

Wie bereits 2006 angekündigt wurde dieses Jahr die Sanierung des Erdgeschosses begonnen. Da es aufgrund der umfangreichen Baumassnahmen auf dem Plateau zu einem längeren Gondelausfall kommen sollte und somit schnell Übernachtungsmöglichkeiten für die beschäftigten Bauarbeiter benötigt wurden, vielen die Aufgaben wesentlich umfangreicher aus als erwartet. Es wurden mehrere Wände mit einer Holzvertäfelung inkl. Unterkonstruktion und Isolierung versehen, Wände gestrichen und eine komplette Badsanierung vorgenommen. Der Arbeit nicht genug wurde ganz nebenbei der Flur unseres FZS gestrichen, ein Holzschuppen mit einem Holzvolumen von ca. 15 Ster Holz abgebaut, gesägt und gelagert, die Lawinenverbauung am Hauseingang aufgebaut und zu guter letzt Holz für den Winter vorbereitet.



 

 

2006

Auch 2006 wurde wieder fleissig an unserem Forschungszentrum gearbeitet, so konnten wir wieder einige todo`s abarbeiten:

 

Fenster & Fensterläden

Bedingt durch den sehr langen Winter, der uns eine traumhafte Snowboard & Skisaison bescherte, konnten wir erst im August mit unseren Arbeiten beginnen. Vorrangig war es uns sehr wichtig die Fenster inkl. Fensterläden wieder in Ordnung zu bringen, was viele Stunden Fenster abkleben, schleifen, schleifen & nochmals schleifen und zu guter letzt wieder neue Farbe auftragen bedeutete.

 

Boden Aufenthaltsraum

Nachdem wir so viel Übung im Schleifen sammeln konnten, entschlossen wir uns kurzer Hand dazu, auch unseren Boden im Aufenthaltsraum zu sanieren. Nachdem der Boden seit vielen Jahren mit Füssen getreten wurde, war dies auch dringend nötig Also kauften wir uns eine Bandschleifmaschine und los ging es. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, der Boden ist fast wie neu und lösst unser "home sweet home" in ganz neuen Glanz erstrahlen.

 

Chillout lounge bar

Der Boden ist sogar so schön geworden, dass der Rest des Raumes dem Boden nicht mehr angemessen war, was bedeutete, wir mussten uns etwas kreatives einfallen lassen.. . Gesagt getan und so wurde aus unserem schlichten Aufenthaltsraum eine "chillout lounge bar" mit integrierter Nebelmaschine, Beleuchtung und Soundsystem. Für die nächsten Jahre haben wir uns so ganz sicher die fettesten after exploration & apres ski partys am Krippenstein gesichert!

 

Halbe Sachen im Flur

Als eine der letzten Bastionen wurde der Flur gestalterisch in Angriff genommen und so mittlerweile zu 50% neu gestaltet.

 

Reperatur der Ölwanne

Zu guter letzt haben wir aus Umweltschutzgründen im Bereich unseres Heizöleinfüllstutzens eine neue Öl-Auffangwanne betoniert.



 

2005

 

Durch den enormen Fortschritt 2004 konnten wir es in Punkto Renovierung etwas ruhiger angehen lassen und so die unzähligen Möglichkeiten des Krippenstein auskosten.
Ganz untätig waren wir aber auch in diesem Jahr nicht:

 

Fliesenspiegel in der Küche

In der Küche wurden Designer Fliesenspiegel an die Wände gezaubert, dass sogar Küchenarbeit wieder Spaß macht :-)

 

Renovierungsbeginn Fenster und Fensterläden

Ein Teil der Fenster und Fensterläden wurden neu gekittet, geschliffen und wieder mit Farbe versehen.

 

Lawinenverbauung vor dem Eingang

Um das sichere Erreichen der Hütte im Winter zu gewährleisten haben wir zum Schutz vor Dachlawinen, im Eingangsbereich, einen Lawinentunnel aus massivem Holz aufgebaut. Der Vorbau soll verhindern, dass Personen durch die tonnenschweren Dachlawinen, die bei Schneeschmelze vom Hausdach krachen, verschüttet werden.


 

 

2004

 

Verputzen und Streichen der Zimmer

Nachdem die Höhlensaison abgeschlossen war, begannen wir mit den Renovierungsarbeiten in einzelnen Zimmern. Der ursprüngliche Plan, den Wänden einfach nur neue Farbe zu verpassen, ließ sich leider nicht in die Praxis umsetzen. Der Putz an den Wänden war mittlerweile so marode, dass wir diesen in manchen Zimmern großflächig erneuern mussten. Somit tauschten wir Pinsel und Farbe gegen Hammer und Meisel und Begannen mit den Abbrucharbeiten. So verbrachten wir viele Stunden damit Putz von den Wänden abzuklopfen, diese Löcher wieder neu zu verputzen, Wände grundieren, tapezieren und zu guter letzt wurden fast alle Schlafzimmer innovativ mit Farbe verziert.


 

Dachrenovierung

Ein weiteres ganz großes Projekt 2004 war die Dachrenovierung. Nachdem wir teilweise schon mit Wassereinbruch zu kämpfen hatten entschlossen wir uns Ende Juni die alten Holzschindeln abzureißen. Da es nicht möglich ist die Schönbergalpe mit dem Auto zu erreichen, wurde das Material mit einem Hubschrauber an Ort und Stelle gebracht. Nachdem ein gelernter Zimmermann den Oberbefehl übernahm, ging die Dachsanierung so problemlos über die Bühne, dass sogar noch Zeit blieb das perfekte Wetter zu genießen und unsere brüchige Eckbank im Aufenthaltsraum durch eine neue zu ersetzen.


 

Sanierung des Bades und der Toiletten

Da wir feststellten, dass das Arbeiten in den Bergen, gar nicht so schlimm ist entschlossen wir uns, das verlängerte Wochenende im August, für die Sanierung der Sanitären Anlagen zu nutzen.
Ursprünglich war im September ein Höhlentauchurlaub in Frankreich geplant, allerdings hatten wir die Rechnung ohne Petrus gemacht, so wurden die Tauchflaschen kurzerhand gegen Fliesenschneider und Kelle getauscht und die Sanierung des Bades in Angriff genommen. Ein besonderes Dankeschön geht hier an die freundlichen Gondoliere der Dachstein-Krippensteinseilbahn ohne die der Transport unzähliger Tonnen Material wie Mauersteinen, Fliesen usw. nicht möglich gewesen wäre. Um das Bad für unsere Belange zweckmäßiger zu gestalten, entfernten wir die alten Duschwannen und die Wandverkleidung im Duschbereich. Das ganze wurde mit Mauersteinen neu verkleidet, mit Fliesen belegt und der Boden Hüttenkonform gestaltet. Zu guter letzt zauberten wir noch etwas Farbe an die Wand und fertig war unser Bad.. das so zu einem Wellnessbereich wurde Den Pausentag, den wir aufgrund von Trocknungszeiten einhalten mussten, nutzten wir für eine 10 Stündige Höhlenvorexpedition ins Gorbiwak, wo wir im Winter ein 5-tägiges Höhlenbiwak geplant hatten. Unser Ziel, die Hütte bis Jahresende halbwegs bewohnbar zu machen, haben wir um ein vielfaches übertroffen, dies war nur möglich, da wir mit vereinten Kräften angepackt hatten.