Forschungsfahrt Schneckenloch

Neuvermessung und Forschung im Schneckenloch (1126/1), Vorarlberg, Österreich vom 10.6.2011 bis 13.6.2011

 

Am Freitag dem 10.6. sind wir morgens am Parkplatz vor Schönenbach angekommen. Trotz dunkler Wolken und Regenprognose konnten wir unsere Ausrüstung noch im trockenen sortieren und auf unsere drei Rucksäcke verteilen. Obwohl wir nur das Nötigste eingepackt hatten, kam jeder der Rucksäcek auf gut 30 Kilo gewicht am Ende. Mit dieser nicht ganz leichten Fracht sind wir durch Schönenbach und weiter über die Almwiesen mit ihren glücklichen Kühen gezogen. Auch da hatten wir Glück und noch immer blieb der Regen aus. Auch das letzte steile Stück über die beiden Bäche und den Hang vor dem Schneckenloch konnten wir ohne Feuchtigkeit von oben aber mit viel Feuchtigkeit von innen meistern :)

 

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Am Schneckenloch angekommen haben wir zuerst unser Biwak aufgebaut und alles regen- und tropfsicher verstaut.

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Mit Hilfe unserer Kletterstangen haben wir systematisch alle Deckenlöcher abgesucht. Wo es eine Fortsetzung gab, wurde dann vermessen. Gleichzeitig wurden die hohen Deckenlöcher die nicht mit den Stangen erreichbar sind von unten erschlossert. Dabei konnte eine größerer Fortsetzung gefunden werden, die auch gleich mit vermessen wurde.

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Da in diese Ecken des Schneckenloches noch keine Vandalen vordringen konnten, haben wir dort auch schönen Sinterschmuck finden dürfen.

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Zwischen den einzelnen Touren haben wir uns immer wieder ausgiebig im Biwak am Eingang gestärkt :)

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Ausser Neuland in den Deckenschloten konnte auch noch eine Fortsetzung im Endversturz des Ostgangs entdeckt werden. Er endet nun an einer weiteren Engstelle die aber sehr stark bewettert ist und Hoffnung macht, dass eine Umgehung des Versturzes am Ostgang möglich ist. Während der Begehung setzten sich 2 Fledermäuse auf die Forscher und liessen sich hinaustragen.

 

Am Montag Mittag ging es dann wieder zurück ins Tal und mit dem Auto Heim. Alles in allem war die Aktion sehr schön und erfolgreich. Alle Messdaten werden zur Zeit von Alex weiter verarbeitet.

 

Daten

 

Das Schneckenloch ist nun beinahe vollständig neu vermessen. Lediglich zwei kleine, bereits bekannte Fortsetzungen sind noch nicht im neuen Plan erfasst.

Derzeitiger Stand:

 

Teilnehmer:

Alex Klampfer, Bernhard Bösch, Christian Bäuerlein, Heiko Müller, Jörg Zimmermann, Lukas Plan, Tina Oertel sowie Paul, Stephan und Matthias von den Vorarlberger Forscher.

 

 

Christian
01.08.2011 - 13:24